Abendgedanken übers Bloggen

Das mit dem regelmäßigen Bloggen, das ist ja so eine Sache. Ich mache das hier wirklich gerne, Schreiben kann ich, mag ich – damit kann ich am allerbesten meine Gedanken zusammenfassen und festhalten.

Aber so einfach ist es ja dann oft doch nicht. Irgendwie war der Arbeitstag anstrengend (Hier ist Karneval, der Arbeitsweg ist genau genommen das Anstrengendste. Dafür sieht man auf eben jenem aber auch alte Männer im ersten Stock am Fenster zur Straßenseite stehen und auf der Trompete ein bekanntes Karnevalslied spielen – und die ganze Straße singt beim Refrain plötzlich mit.) und dann heißt es Kochen und die Wohnung sieht schon wieder aus als müsste ich ganz dringend putzen und eigentlich weiß ich auch gar nicht so recht, was ich schreiben will. Das kommt eben erst beim Schreiben selbst – hoffentlich.

Und an so einem Tag ist die größte Hürde das Hochfahren des Laptops. Mittlerweile, upgedatet auf Windows 10, braucht das tatsächlich auch keine 10 Minuten mehr. Aber außer Bloggen mache ich fast nichts mehr auf dem Laptop. Das geht alles auf Handy oder Tablet. Aber fürs Bloggen brauche ich dann eben doch eine anständige Tastatur. Auf dem Tablet mache ich viel zu viele Tippfehler. Das macht das Bloggen aber doch zu einer vergleichsweise komplexen, Vorbereitung erfordernden Tätigkeit. Laptop rausholen, einstecken, auf den Power-Knopf drücken…

Auch wenn es nur 15 Minuten sind fürs Laptop hochfahren, kurz ein paar Gedanken aufschreiben, Laptop wieder runterfahren. Oft kann ich mich nicht mehr dazu motivieren. Dabei ist das Bloggen eigentlich Zeit für mich. Zeit zum Abschalten. Einfach mal dasitzen und die Gedanken in die Finger fließen lassen. Komisch, oder?